Do

10

Nov

2016

172.745 € für Schloss Hermsdorf und 276.000 € für den Schlosspark Wachau vom Bund

Heute hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages über die Förderung für das Schloss Hermsdorf und den Schlosspark Wachau entschieden.

 

Der örtliche Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz (CDU) zeigt sich zufrieden über die Zusage des Haushaltsausschusses über Mittel in Höhe von 172.745 € für die Sanierung des Mansardendaches am Schloss Hermsdorf. Die Fördersumme ergänzt dabei nahezu hälftig den Eigenanteil der Gemeinde Ottendorf-Okrilla und Landesmittel des Freistaates Sachsen. Eine noch großzügigere Förderung in Höhe von 276.000 €, zwei Drittel der Gesamtkosten der Maßnahme, erhält die Gemeinde Wachau für die Sanierung und Gestaltung des denkmalgeschützten Schlossparks.

 

„Gute Nachricht für Ottendorf-Okrilla: Der Verfall der Biberschwanzdeckung auf dem Mansardendaches des Hermsdorfer Schlosses wird gestoppt. Und für Wachau: Nach dem Tornado im Frühjahr 2010 und ersten spendenfinanzierten Bepflanzungen im Herbst 2012 geht es jetzt los: Der Schlosspark ersteht neu nach historischem Vorbild.

 

Für die Sachsen ist das ein klares Signal: Die barocken Bauwerke und Anlagen sind ein Stück Heimat, ein Stück Geschichte und ein Stück Identität unseres Landes. Es ist richtig und notwendig, dass der Bund sich ihnen widmet. Die Mittel aus dem Bundeshaushalt sind gut angelegtes Geld. Den Gemeinden obliegt es, nun auch Konzepte zu erarbeiten, die interessierte Touristen auf diese wiedererstehenden Sehenswürdigkeiten aufmerksam machen.“, so Vaatz.

0 Kommentare

Do

11

Aug

2016

Einladungsschreiben zur Veranstaltung MAL ERNSTHAFT am 23.08.2016: "Haben wir was aus der Geschichte gelernt?"

0 Kommentare

Mi

10

Aug

2016

Veranstaltung MAL ERNSTHAFT am 23.08.2016: "Haben wir was aus der Geschichte gelernt?"

Do

11

Sep

2014

Interview für Spiegel-online zum Thema Abhören von Telefongesprächen durch die Stasi

 

Für einen Beitrag von Spiegel-online unter dem Titel "Erstmals veröffentlichte Telefonmitschnitte: Die geheimen Lausch-Protokolle der Stasi" wurde ein Video-Interview gegeben. Dieses ist zu finden unter: 

 

 

http://www.spiegel.de/einestages/stasi-in-der-ddr-abgehoerte-telefonate-der-opposition-a-990879.html

1 Kommentare

Di

13

Mär

2012

Vortrag: 600 Jahre Stadtrecht für Radeberg - 1412: Europa, Deutschland, Elbe, Röder - gehalten im Schloss Klippenstein

Um das Jahr 1412 dreht sich in Radeberg in diesem Jahr alles Mögliche: Umzüge,Ausstellungen, Kostüme, alles, was das Herz begehrt. Aber – ich weiß nicht wie es Ihnen geht: Am Ende geraten die vielen bunten Fakten gerne durcheinander. In welch eine Zeit fieldenn nun dieses Jahr 1412? Barbarossa? Kopernikus? Dante? Sir Fracis Drake? Störtebeker?Kreuzfahrer? Mongolensturm? Oder nichts und keiner von allen? Und was bewegte sich politisch? Und warum? Gab es Krieg, gab es Frieden? Welche Fragen standen auf der Tagesordnung? Was bewegte die Menschen? Was wäre in den Abendnachrichten gekommen, hätte es damals Fernsehen gegeben?

 

Soviel ist richtig: Radeberg wurde Stadt. Damit sind wir schon bei einem komplizierten Sachverhalt: Was ist eine Stadt? Das Deutsche Mittelalter ist als Zeit des Feudalismus bekannt. Feudalismus bedeutet: Im Mittelpunkt aller Rechtsbegriffe stand damals das Feudum – zu deutsch das Lehen. Der Inhaber bestimmter Rechtsgüter – etwa von Land, aber auch von Einkünften, Herrschaftsrechten über Dörfer oder Städte, Vogteirechten über Klöster, Berg-, Wasser-, Forst- oder Jagdrechten – konnte eine andere Person mit diesen Rechtsgütern ausstatten, sie ihr leihen. Das Verliehene nannte man das Lehen, den Lehnsnehmer einen Vasallen seines Lehnsherren, der nun diesem gegenüber Gefolgschaftspflichten hatte. Beinahe das gesamte europäische Herrschaftsgefüge des Mittelalters war ein System aus solchen Gefolgschaftspflichten, an dessen Spitze als oberster Lehnsherr der König stand.

mehr lesen 0 Kommentare

Fr

31

Dez

2010

Beitrag in der Aufsatzsammlung "Zäsuren und Kontinuität im Schatten Napoleons"

I.1.6. Arnold Vaatz

(Staatsminister a. D. und Bundestagsabgeordneter)

 

Völker hasten von Zäsur zu Zäsur – dazwischen ist das Leben eher gleichförmig. Aber an den Zäsuren hakt sich die Erinnerung fest, und die Summe der Erinnerung ist die Erfahrung, die eine Gesellschaft abruft, wenn sie die Gegenwart bewertet. Napoleon war eine solche Zäsur für Sachsen. Es war eine Fremdherrschaft – sicher. Aber sie brachte einen Hauch von Aufbruch mit. Die Beweglichkeit und Phantasie der Zukunft gegen die erstarrte Vergangenheit, der natürliche Haarschopf gegen die gepuderte Perücke – das war nicht nur das Szenario von Jena und Auerstedt. Ganz Deutschland stand in seinem Bann. Die Höfe verkamen zu Statisten der Geschichte, ihre Zeit schien vorbei.

mehr lesen 0 Kommentare

Sa

02

Sep

2006

Artikel von A. Vaatz im Bayernkurier Report: "Der Stadt schießt neue Kraft in die Glieder"

mehr lesen 0 Kommentare

Mo

01

Nov

1999

Artikel in der Zeitschrift "Evangelische Verantwortung": Erinnerungen an die friedliche Revolution 1989

mehr lesen 1 Kommentare