Gegendarstellung von Arnold Vaatz zu einem Bericht von Ingo Engemann in "Die Radeberger"

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Kommentare: 2
  • #1

    Tobias Ehrhardt (Montag, 25 September 2017 16:13)

    Genau wegen dieser Haltung haben Sie gestern von mir beide Stimmen bekommen (auch wenn ich sonst niemals wieder CDU gewählt hätte!). Bleiben Sie so!
    Gott mit Ihnen!

  • #2

    Michael Platzeck (Sonntag, 26 November 2017 11:59)

    Sehr geehrter Herr Vaatz,

    Sie waren nie russischer Untertan und, glauben Sie mir, Sie brauch auch keine Angst zu haben, jemals russischer Untertan zu werden.

    Ich finde es traurig, dass Sie nicht mehr zwischen Sowjets und Russen unterscheiden können. Glauben Sie wirklich, dass die Ukrainer und andere Nicht-Russen (Trotzki, Stalin, Dscherschinski, Chrustschow) die guten Sowjets waren und nur die Russen (u.a. Gorbatschow, Sacharow, Solschenizyn) die bösen Sowjets – was sie in Ihren Augen offensichtlich bis heute geblieben sind?

    Russland hat auch nicht einen Quadratmeter Ukraine „besetzt“. Die Bewohner der Krim haben sich nach einem Putsch in Kiew in einem Referendum für die Loslösung von der Ukraine entschieden (Sezession, Prof. Dr. Reinhard Merkel, FAZ vom 7.4.2014) und anschließend hat sich die Krim mit Russland wiedervereinigt. Anders als bei der Schaffung des (nicht ohne ständige EU-Unterstützung lebensfähigen) Kosovos wurden auf der Krim die vor Ort lebenden und betroffenen Menschen eingebunden. Alles andere hätte zum Bürgerkrieg auf der Krim geführt. Poroschenko und seine Hintermänner (wessen Couleur auch immer) haben den Bürgerkrieg in der Ostukraine ausgelöst, als sie die Armee gegen Teil des eigenen Volkes einsetzten und Donezk und andere Städte in der Ostukraine bombardieren ließen, nachdem diese sich gegen die durch einen Putsch in Kiew an die Macht gekommene Zentralregierung ausgesprochen hatten.

    P.S. Selbst unser Grundgesetz, was sich nie einer Volksabstimmung hat stellen müssen, berechtigt uns Bürger zum Widerstand „gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen“, vgl. Artikel 20(4).