Kolumne in der SUPERillu: "Was Sie über den Fall Yücel wissen sollten"

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Kommentare: 6
  • #1

    Rösch (Freitag, 07 April 2017 18:22)

    Ihr Beitrag ist aller Ehren wert, aber warum lassen Sie seine Aussage über Sarrazin weg?
    M. fr. Gr. R. Rösch

  • #2

    Dr. Ulrich Link (Montag, 10 April 2017 21:21)

    Manchmal ist es nicht politisch korrekt, die ganze Wahrheit zu nennen. Die Bürger könnten sich eine eigene, von der vorgegebenen abweichende Meinung bilden. Das gefällt nicht allen.
    Leider ist dieser Zustand in Deutschland zur Normalität geworden. Was der eigenen, meist linken Ideologie schaden könnte, wird unter den Teppich gekehrt.
    Dankenswerterweise spielt Herr Vaatz bei diesem Spiel nicht mit.

  • #3

    Vaatz (Donnerstag, 20 April 2017 22:02)

    Herr Rösch: Weil er dafür schon bestraft wurde

  • #4

    Alphonse von Bergen (Sonntag, 23 April 2017 09:15)

    Ich verstehe die Aufregung vom Vaatz nicht. Der Yücel bejubelt doch nur das, was die CDU gemeinsam mit CSU und SPD seit jahrzehnten politisch umsetzt. Der Yücel ist letzltich eine Art journalistischer CDU-Parteitagsklatscher. Natürlich darf so ein wertvolles Mitglied der Zivilgesellschaft nicht im türkischen Knast versauern.

  • #5

    Victor Sherazee (Montag, 05 Juni 2017 14:30)

    Sehr geehrter Herr Vaatz,

    nur um Sie richtig zu verstehen: Um zu beweisen, dass die Bundesrepublik der bessere Rechtsstaat ist, wollen Sie ein staatsanwaltschaftliches Strafverfahren gegen Deniz Yücel angestrengt sehen für Aussagen, die er während seiner journalistischen Tätigkeit gemacht hat? Anscheinend steht die Pressefreiheit bei Ihnen, Herr Vaatz, wohl doch nicht so hoch im Kurs, wie Sie nur wenige Absätze über Ihrer zweifelhaften Aussage angeben. Und um zur Feststellung zu kommen, dass die Aussagen von Herrn Yücel qualitativ etwas anderes sind als die Aussagen von Lutz Bachmann, braucht man kein zweites juristisches Staatsexamen. Denn Flüchtlingen, die Krieg und Elend entkommen sind und die oft nur noch das haben, was man mit zwei Händen tragen kann, vorzuwerfen, sie nutzten das deutsche Sozialsystem aus, ist an Empathielosigkeit nicht zu übertreffen. Der Hinweis darauf, dass die Deutschen einen Vernichtungskrieg europäischen Ausmaßes geführt haben und einen Massenmord an sechs Millionen Juden verbrochen haben und somit "dem absolut Bösen Namen und Gesicht verliehen" haben, ist keine Volksverhetzung. Ich lehne mich an dieser Stelle einmal ganz weit aus dem Fenster und behaupte, dass ein polemischer Angriff vom mächtigsten Volk auf dem wohlhabendsten Kontinent besser verkraftet wird als von Flüchtlingen, die sehr wenig haben und gesellschaftlich marginalisiert sind.
    Ich würde mich also sehr freuen, wenn Sie, Herr Vaatz, Pressefreiheit als ein Gut mit Eigenwert ansehen würden, dessen normativer Anspruch es ist, genauso hier wie in der Türkei zu gelten. Darüber hinaus sollten Sie auch zur Kenntnis nehmen, dass es zynisch ist, einen polemischer Angriff auf eine Gruppe mit mehr als ausreichenden materiellen wie immateriellen Ressourcen mit dem polemischen Angriff auf eine Gruppe mit sehr wenigen bis gar keinen Ressourcen auf eine Stufe zu stellen.

    Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen


    Victor Sherazee

  • #6

    Arnold Vaatz (Montag, 26 Juni 2017 10:50)

    Hoffentlich lesen viele den Beitrag von Herrn Sherazee. Er hält den offen geäusserten Wunsch nach der Auslöschung eines ganzen Volkes für legitim und von dem Recht auch Meinungsfreiheit gedeckt.