Kolumne in der SUPERillu: "Wie ein blökende Schafherde"

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Kommentare: 5
  • #1

    Gottfried Ecke (Freitag, 13 Januar 2017 19:28)

    Scharfzüngig wie man Arnold Vaatz kennt. - Aber ich widerspreche nicht. - Die Zusammenführung des Verfassungsschutzes gehört endlich auf die Tagesordnung. - Subsidiarität ist ein hohes Gut unserer Verfassung, aber die Landessicherheit hat Vorrang.

  • #2

    Reingard Böhmer (Montag, 16 Januar 2017 17:04)

    Die Feststellung, dass unser Rechtsstaat an seine Grenzen gelangt ist, genügt nicht, in einer Zeit wo der Terror ins Land Einzug gehalten hat. Der Aufschrei war groß, als es auf dem Berliner Weihnachtsmarkt zum sinnlosen, schrecklichen Mord an der arglosen Bevölkerung kam. Noch schlimmer sind die Entdeckungen über die Unfähigkeit der Ämter, die für die Sicherheit im Land sorgen sollten. Ein ihnen bekannter Straftäter wurde immer wieder auf freien Fuß gesetzt. Wie lange soll diese Praxis noch beibehalten werden? Warum stellt man sich Thomas de Maiziere so in den Weg ? Wahlgetöse kann in so schwierigen Zeiten den Bürgern gar nicht helfen. Sie sind verunsichert und brauchen einen guten Schutz.

  • #3

    Matthias Hänsel (Montag, 16 Januar 2017 19:52)

    Ich hoffe und wünsche, das diese Worte nicht ungehört - also eine Kolumne - bleiben!
    Aber wer spricht schon eine Machtwort, wenn es nötig wäre? Vielleicht hat ja "Keiner mehr diese Macht"
    in diesem Lande. Von Frau Merkel erwarte ich leider schon lange keine "Machtworte" mehr. Wir aber, das Volk, uns geht es so gut dass wir zu bequem sind uns ordentlich zu beteiligen. Und nicht nur damit
    stellen wir unsere Demokratie und unsere Freiheit und unsere Zukunft in Frage!

  • #4

    Alphonse von Bergen (Montag, 23 Januar 2017 20:33)

    Gewohnt scharfsinnige Analyse von Vaatz. Die gefaehrlichen Gruenen, die seit 2005 die Bundeskanzlerin stellen, haben seit dem das Land systematisch heruntergewirtschaftet. Ups, das waren ja gar nicht die Gruenen, das war ja die CDU. Das Sicherheitskonzept von Herrn de Maiziere muss selbstverstaendlich umgesetzt werden. Der Mann versteht schliesslich was von seinem Fach. Er hat als Innenminister (fuer CDU Waehler: Das ist der, der den Buerger vor Kriminalitaet schuetzen soll) monatelang Auslaender ohne Pass mit Bussen und Sonderzuegen ins Land gekarrt und damit die heutigen Zustaende herbeigefuehrt. Wer wenn nicht er, soll uns die Loesung bringen?

    Wirkliche Comedy ist die Episode mit den Benn-Gedichten. Was im ostdeutschen Polizeistaat das West-Buch, ist im Schutzt-den-Buerger-vorbildlichen-Rechtsstaat der brandgefaehrliche Facebook-"Hetzer". Um diesen Zusammenhang zu erkennen ist die ostdeutsche Nase des guten Vaatz anscheindend zu verschnupft. Ich wuerde es allerdings nicht auf die Witterung schieben.

  • #5

    Vaatz (Donnerstag, 20 April 2017 22:23)

    Herr von Bergen: "Ich glaube Ihnen, solange Sie von Dingen, von denen Sie wissen. Ich höre auf Ihnen zu glauben, sobald Sie von Dingen sprechen, von denen ich weiß." [Czelaw Milosz]. 1. Gottfried Benn hat soviel ich weiß niemals das menschenverachtende Gossenvokabular teils strafrechtlich relevante Vokabular diverser teils anonym agierender Facebookhetzer benutzt. 2. Wer die hilflosen Bemühungen, diesen Schmutz einzudämmen mit den Massnahmen der DDR Behörden zur Durchsetzung der geistigen Abschottung vergleicht, dem kann man nur mit Milosz kontern und dann das Gespräch abbrechen, so peinlich ist das.