Pressemitteilung Vaatz: „Menschlicher Anstand“ im Rathaus?

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Kommentare: 2
  • #1

    Reiprich, Siegfried (Mittwoch, 14 September 2016 11:47)

    Das ist eine gute und angemessene Erklärung. Wenn große Koalitionen von Christ- und Sozialdemokraten einen rationalen, d.h. vernüftnigen und humanen Kern haben, dann gehört menschlicher Anstand aller Partner dazu. Aber in Dresden regiert ja weder SPD noch CDU, und ob das Verhalten der Stadtoberen im rot-rot-grünen Falle anders gewesen wäre, wissen wir nicht. Schade nur, daß der liberale Bürgermeister Dirk Hilbert hier nicht "auf dem Damm" war.

  • #2

    Josef Hesse (Mittwoch, 14 September 2016 23:13)

    Der SZ habe ich heute folgendes geschrieben:

    Wenn ich nicht mein Abo bereits vor ein paar Wochen zum Ende dieses Monats gekündigt hätte, wäre heute das Fass übergelaufen mit der Folge, dass ich die Kündigung noch an diesem Tage ausgesprochen hätte. Denn der Beitrag von Herrn Weller in der heutigen Ausgabe über die völlig berechtigte Kritik des CDU-Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz an der Ignorierung der Trauerfeier für den verstorbenen Hamburger Ersten Bürgermeister Henning Voscherau durch die Stadt Dresden ist ein Musterbeispiel für schlechten Journalismus.

    Während die ersten zwei Absätze des Artikels durchaus noch als objektive Berichterstattung eingestuft werden können, beinhaltet der letzte Absatz eine in dieser Form unerträgliche Meinungsmache. Der oberste journalistische Grundsatz, Berichterstattung und Meinung/Kommentar deutlich voneinander zu trennen, sind wieder einmal krass missachtet worden. Aber bei Ihrem Kollegen Andreas Weller hat das offenbar System.

    Was hat die Tatsache, dass der CDU-Mann Vaatz der aktuellen Mehrheit im Stadtrat Dresden kritisch gegenüber steht damit zu tun, dass er berechtigte Kritik am Oberbürgermeister seiner Heimatstadt übt? Hier wird auf üble Weise durch eine angeblich unabhängige Presse Parteipolitik betrieben! Dies ist umso verwerflicher, als sich der Kommentator Weller hinter einem scheinbar objektiven Bericht versteckt. Nur für den ausgesprochen engagierten und informierten Leser ist erkennbar, wer hinter dieser Manipulation steckt.