Kolumne in der SUPERillu: Gender-"Ratschläge" auf den Müll

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Kommentare: 6
  • #1

    Patrick (Montag, 11 April 2016 10:52)

    Herr Vaatz?
    Und dann erwägt die CDU ein Zusammengehen mit den Grünen?
    Wie soll das zusammen passen?
    Nein, was Merkel macht ist ein Irrweg, der Ihre Partei in den Abgrund reißt.
    Und Sie machen nichts dagegen.

  • #2

    Gert Dr. Teska (Montag, 11 April 2016 18:04)

    Die CDU steht leider hinter dieser Ideologie.

  • #3

    Beate Wollmann (Samstag, 16 April 2016 00:28)

    Sind das wirklich die Probleme unserer Gesellschaft? Oder die der CDU?

    Ich denke nicht, dass sich der Bürger gegen frenetisch fanatische "Gendergaga" zur Wehr setzen müsste. A propos: der Titel Ihrer Veranstaltung war so furchtbar sperrig und unverständlich: Wen wollten Sie damit ansprechen? Bürger, die Angst vor dem Gendergaga haben, das möglicherweise asylsuchende arabische Zuwanderer vielleicht lernen könnten, wenn sie lange genug hier leben? ... ohne Worte!

    Haben Sie keine Angst vor zu viel "Gender", Herr Vaatz! Falls Sie es noch nicht gemerkt haben: Sie sind einer genialen Marketingstrategie von Frau Keule für ihr recht langweiliges Buch auf den Leim gegangen!

  • #4

    zimmermannod2002@yahoo.de (Samstag, 16 April 2016 12:20)

    Sie haben wohl Ihr Schäfchen im trockenen, nach 26 Jahren Deutsche Einheit sollte es wohl keine Unterschiede in der Bezahlung und der Rente mehr geben. Informieren Sie sich mal wie es zum Beispiel bei der Bezahlung zwischen Lehrern in Niedersachsen und Sachsen aussieht, da würden Sie sehr schnell begreifen, dass es für die Sachsen sehr trübe aussieht .Bei solchen Äußerungen müssen Sie sich nicht wundern, dass die ARD immer stärker wird.
    Gehen Sie in sich und schauen Sie über Ihren Tellerrand hinaus.
    Klaus Zimmermann Rentner

  • #5

    Daniel Kästner (Donnerstag, 21 April 2016 22:30)

    Die Bestätigung für die Richtigkeit der Einschätzung von Herrn Vaatz liefert der Vorstoß des Bundesjustizministers Mass, der sexistische Werbung verbieten will. Dahinter steht eine feministische Kampagne:
    https://pinkstinks.de/sexismus-in-der-werbung/
    Geht es aber wirklich darum, die Würde von Frau und Mann stärker zu achten und ihre Reduzierung auf Sexsymbol und Sexkonsument abzubauen? Nein, darum geht es nicht, wie auch die Seite der pinken stinks zum Ausdruck bringt:
    "Werbung ist insbesondere geschlechtsdiskriminierend, wenn sie
    1. Menschen aufgrund ihres Geschlechts Eigenschaften, Fähigkeiten und soziale Rollen in Familie und Beruf zuordnet"
    Es geht also zu allererst um die Normativität der Darstellung der Geschlechter und Geschlechterrollen in der Werbung. Es geht um die Darstellung des männlichen Heimwerkers in der Baumarktwerbung und um die Mutter in der Suppenwerbung. Die Wirtschaft und die Werbung sollen unter das Diktat der Feministen gestellt und wir alle umerzogen werden. Das richtet sich übrigens auch gegen die Frauen, die sich "immer noch" als weibliche Frau und evtl. sogar (potenzielle) Mutter verstehen.

  • #6

    Th. Engel (Montag, 09 Mai 2016 14:34)

    Sehr geehrter Herr Vaatz,
    Ihre Kolumne über die "Gender-Ideologie" des "Staates", der mit seinen "staatlich oktroyierten Gender-Ratschlägen" Kindern im Kindergarten das Feindbild des heterosexuellen Mannes beibringt, hat mich alarmiert. Bevor ich sie auf den Müll, wohin sie Ihrer Meinung nach gehören, werfe, habe ich mir zwei solcher Ratschläge angesehen, (sie unten).
    In diesen Ratschlägen fand ich nichts, was Ihre Sorgen, die Kinder würden dazu erzogen, selbst keine Kinder zu bekommen, auch nur ansatzweise unterstützte. Beide Arbeitshilfen machen auf den Standard professionellen Arbeitens aufmerksam: Es ist sinnvoll, sich bewusst zu machen, welche Ideen man unausgesprochen im Kopf hat und welche Auswirkungen das eigene Handeln hat. Konkret: Man kann nicht geschlechtsneutral erziehen, weil Mädchen und Jungen verschieden sind. Das sollten sich Erzieherinnen und Erzieher klar machen. Ihre Angebote kommen bei Mädchen und Jungen verschieden an. Man sollte Jungen nicht zur Stillarbeit zwingen, wenn sie sich austoben müssen. Und wenn sich einige Jungen zuerst melden, dann sollte man sich klarmachen, dass Mädchen nicht einfach "biologisch" schüchtern sind oder gar weniger eigene Ideen haben, sondern dass sie im Kindergarten und in der Schule lernen, ob ihre Ideen gehört werden oder nicht. Man kann also auf das Selbstwertgefühl der Mädchen einen Einfluss haben, indem man nicht nur die Jungen hört, die sich am lautesten melden. Andererseits, sollte man Jungen die Chance geben, etwas für ihre Sprachkompetenz zu tun und sich vor Büchern nicht zu drücken. Was soll Ihrer Meinung nach an diesem Ansatz falsch sein?
    Meine Großmutter arbeitete, meine Mutter hat gearbeitet, meine Frau arbeitet, und ich will, dass auch meine Tochter arbeiten und Kinder kriegen kann, wie es seit Generationen normal ist. Würde der Kindergarten meiner Tochter einreden, dass ihre zukünftige Rolle sich auf die biologische Funktion einer Mutter beschränkt, wie Sie es sich in Ihrer Kolumne wünschen, dann wäre DAS eine für mich inakzeptable "Umerziehung".

    Nebenbei, Ihr karikaturhaftes Bild einer angeblich einheitlichen, verdreht und ausschnitthaft von Ihnen in ihrer radikalsten Form aufgefassten "Gender-Ideologie" und die Haltung, die Sie einnehmen, um Ihren Ekel gegenüber dem verallgemeinernd genannten "Staat" zu beschreiben, entsprechen nicht der publizistischen Haltung, die ich von einem Bundestagsabgeordneten der CDU erwarte - auch nicht in einer Kolumne in der Super-Illu.

    Th. Engel

    1) Sozialministerium Baden-Württemberg, Gleichstellung beginnt im Kindergarten. Eine Arbeitshilfe zur Umsetzung von Gender-Mainstreaming im Kindergarten: https://sozialministerium.baden-wuerttemberg.de/fileadmin/redaktion/m-sm/intern/downloads/Downloads_Gleichstellung/Gleichstellung_beginnt_im_Kindergarten_2013.pdf

    2) Sozialpädagogisches Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg, Starke Mädchen - starke Jungen. Geschlechterbewusste Pädagogik [...] in der Kita: http://sfbb.berlin-brandenburg.de/sixcms/media.php/5488/Starke%20M%C3%A4dchen,Starke%20Jungen_Geschlechterbewusste%20P%C3%A4dagogik%20als%20Schl%C3%BCssel%20f%C3%BCr%20Bildungsprozesse%20in%20der%20Kita.pdf