Interview für www.spiesser.de: "Kernkraft? Ja bitte!"

Herr Vaatz hat für das Onlineportal www.spiesser.de ein Interview zum Atomausstieg gegeben. Sie finden den vollständigen Beitrag unter:

 

http://www.spiesser.de/artikel/kernkraft-ja-bitte

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Kommentare: 8
  • #1

    Felix (Mittwoch, 18 Juli 2012 21:05)

    Sehr geehrter Herr Vaatz,
    sie verbreiten Lügen. In dem Interview mit Spieser behaupten sie der Anteil der Kernenergie betrug 46%, dabei waren es gerade einmal um die 20%. Es ist traurig, wenn Politiker die Propaganda der großen vier Stromversorger unterstützen, aber RWE wird sie sicherlich reich belohnen. Mit freundlichen Grüßen ihr NIE MEHR WÄHLER

  • #2

    Hubert (Donnerstag, 19 Juli 2012 00:17)

    Die 46 % beziehen sich wohl auf die Grundlast, dass hätte Herr Vaatz in der Tat erwähnen müssen; eine Lüge ist es dennoch nicht, denn die Grundlast kann man bei der Argumentation nicht außen vor lassen, weil es die Probleme der Instabilität der Versorgung mit Eneuerbaren Energien zeigt.

  • #3

    GJ (Donnerstag, 19 Juli 2012 08:56)

    Sehr geehrter Herr Vaatz,
    leider ist sehr deutlich spürbar, dass Sie die gesamte Dimension der Energiewende unter langfristigen Gesichtspunkten außer Acht lassen. Warum auch immer...Schön wäre es diese große gemeinsame Aufgabe auch unter den gesellschaftlichen und soziologischen Gesichtspunkten bewertet werden würde und den Motivationsfunken der ja manchen Teilen unseres Landes so wichtig wäre überspringen zu lassen. Es ist für Gesellschaften immer besser eine gemeinsame Aufgabe zu haben als einen gemeinsamen Feind.

    Mfg.
    GJ

  • #4

    Lasdfn (Donnerstag, 19 Juli 2012 14:55)

    "Warum auch immer..."....Vielleicht, weil uns die Energiewende um die 300 Milliarden Euro kosten wird? Eine unglaubliche Vernichtung von Volksvermögen, die seinesgleichen sucht.

  • #5

    Arnold Vaatz (Donnerstag, 19 Juli 2012 18:23)

    An Felix:

    In der Tat muß ich mich entschuldigen. Durch ein Versehen habe ich statt "Elektroenergiegrundlastmix nur "Elekrtoenergienergiemix" geschrieben. in allen meinen anderen Einlassungen zu diesem Thema habe ich allerdings klargestellt, daß ich die Grundlast und nicht die Gesamtlast meine. Ihre unbegründeten Vorwürfe muß ich zurückweisen. Allerdings ist es meist so: Wer selbst sehr geldfixiert und gierig ist, unterstellt das manchmal auch gerne Anderen. Aber solche Vermutungen sollte man immer belegen können oder unterlassen. Wen Sie wählen ist ihre Sache, da will ich Sie gar nicht beeinflussen.

    GJ:
    Man muß zwischen notwendigen und hinreichenden Bedingungen für das Gelingen einer Energiewende unterscheiden. Und die von Ihnen genannten Aspekte sind eben keine hinreichenden Gründe für deren Gelingen. Sie mögen wünschenswert sein. Aber wenn die Physik nicht mitspielt, dann gelingt die Energiewende trotz aller mit ihr verbundenen positiven Erwartungen nicht. Ander gesagt: Der Mond, auf dem man landen will, muß existieren, sonst ist der Start umsonst.

  • #6

    Physiker (Freitag, 20 Juli 2012 17:55)

    Lieber Herr Vaaz,
    leider hatte ich auch dereinst Physik, sogar noch in Verbindung mit Mathematik, studiert. Zu allem Überfluss bin ich zudem ein glühender Anhänger von solch gespenstigen Begriffen wie "Wettbewerb" und "Markt". Dies alles hilft mir heute leider in keinster Weise, mit den echten "Experten" für Energie, Klima und Ökonomie (zu allem Unglück gehören dazu auch fast alle Spitzen der CDU- die anderen Ökoparteien selbstverständlich sowieso...) auch nur ansatzweise mitzuhalten. Ich schäme mich schon ganz beträchtlich, das Wolkenkuckucksheim der "Energiewende" bis heute nicht mal im Ansatz verstanden zu haben. Auch das mit dem "bösen CO2" und dem 2°- Ziel (oder waren das 2%, Herr Altmeier??) versuche ich mir irgendwie wissenschaftlich zu erklären und komme einfach nicht weiter. Ich bin irgendwie am Ende.
    Letztens bin ich am Sonnabend nachmittag gegen 17.00 zu meinem Bäcker gefahren und wollte ihm 50 Brötchen verkaufen, die vom Frühstück in unserem Dorf übrig geblieben waren. Ich dachte, ich mache ihm eine große Freude, denn als ich am Morgen um 7.30 Uhr in der Schlange stand, reichte sein Angebot hinten und vorne nicht und ich musste ohne Mütze in der Julikälte ausharren. Er sagte, falls ich ihm 10 € gäbe, würde er mir die Brötchen abnehmen. Kann mir das mal jemand erklären??
    Kann ich nicht an irgendeiner staatlichen Behörde meine gesamten monatlichen Einkünfte abliefern? Ich mache doch eh nur Unfug damit. Ich investiere vielleicht noch in die reale Wirtschaft oder in die Ausbildung meiner 5 Kinder?? (2 davon arbeiten schon im Nicht- EU Bereich- sowas müsste doch verboten werden!!)
    Und wovon sollen denn die armen Windmüller, PV- Profiteure und selbst ernannten "Weltenretter", mit all ihrer Zufallsenergie zur Unzeit, leben?
    Herr Vaatz, übernehmen Sie. Und machen Sie bitte Druck und zwar schnell und "nachhaltig", ehe wir im Mittelalter angekommen sind...

  • #7

    Anton (Montag, 26 November 2012 22:04)

    Sehr geehrter Herr Vaaz,
    ich habe den Kommunisten nicht getraut und den Demokraten heute erst recht nicht. In der DDR habe ich keine Zukunft für Kinder gesehen und nach der Wende in dieser Demokratie auch nicht.
    In Deutschland sind Kinder unerwünscht. Besonders im Straßenverkehr wird Leben und Gesundheit dem goldenen Kalb Auto geopfert.
    In der Umweltpolitik geht es weiter. Dank der technischen Entwicklung erzeugen Verbrennungsmotoren heute mehr Stäube in Nanobreich die von den Umweltverordnungen noch gar nicht erfasst werden. Und deshalb habe ich keine. Ich möchte ihnen diese Welt ersparen. Warum, während Sie hier dummes Zeug verbreiten, das Sie irgendwo abgeschrieben haben werden in Brasilien Menschen ermordet weil Sie den Holzfällern , Ölbohrern und Goldsuchern im Weg sind. Einfach umgebracht!
    Und Deutschland macht mit einem solchen Verbrecherregime Geschäfte
    und deutsche Konzerne bauen dort Autos. Ich kaufe keinen neuen VW mehr, daran klebt Blut der Ureinwohner Brasiliens. Aber nun zum Thema EEG. Dieser Mist wurde durch FDP und CDU noch schlimmer gemacht als die Rot Grünen es aus der Taufe gehoben haben. weil die
    Lobby der Energieriesen den Subventionsmarkt erschlossen hat. Früher wurde mit Steuermilliarden Atomstrom subventioniert und heute Wind und Sonne. Und im gleichen Atemzug verpesten wir die Innenstädte mit unnützen PKW die gigantische Feinststaubmengen erzeugen. Sie müssten es doch eigentlich wissen , in Karl Marx Stadt gab es Studien der TU die bestimmete Bereiche der Innenstadt
    in Bezug auf die Sterblichkeit dargestellt haben. Es gab Kreuzungen in deren Häusern die Bewohner selten das 60 Lebensjahr erreichten.
    Ich glaube nicht das es heute besser wird.
    Die Zusammenhänge zwischen Leukämie und atomaren Stromerzeugern werden bis heute tapfer unter den Teppich gekehrt. Ja am Starnberger See oder im Speckgürtel um Berlin gibt es kein AKW. Was interressieren die CDU die Bürger die in der Nähe der AKW leben müssen. Das ist nur dummes Wählervolk. Bauen Sie sich doch ein AKW in ihren Heimatort oder ein Haus in Biblis oder bei der Asse für Ihre Kinder.
    Noch mal EEG und Grundlast. Das ist der Mist aus dem letzten Jahrhundert mit der zentralen Stromerzeugung. Wir brauchen doch ganz andere Konzepte der Erzeugung. Dampfturbinen , ja sind hier denn alle bekloppt ? Das ist doch nichts innovatives ! Das energetische Steinzeit. Sie reden von 46 % Grundlast. Wozu eigentlich Grundlast ? Weil wir zu blöd sind Effizienz in Verbrauch und Erzeugung zu bringen! Netze müssen engmaschige dezentrale Eenergieerzeugung und Energiespeicher verbinden. Wir müssen die Energieträger leiten, wenn Sie verstehen was ich meine.
    Wechselstrom - Trafo - Gleichtrom - Verbraucher war gestern.
    Energieträger - StromWandler - Gleichstromspeicher - Verbraucher ist die Zukunft.
    Und jetzt kommen Sie nicht damit das die Waschmaschine eine Drehstrommotor mit Phasenverschiebung hat. Klasse - super Wirkungsgrad und altmodischer Antrieb.
    Mit freundlichen Grüßen

  • #8

    alex barth (Montag, 18 März 2013 16:13)

    Zu behaupten, das Energieproblem könne durch Erneuerbare gelöst werden ist wie zu behaupten, daß Weltfrieden dadurch gesichert werden könne, daß wir alle nett zueinander sind.

    Ja, theoretisch könnte das funktionieren.

    Zuerst müssen wir alle unabhängig voneinander werden, statt um Energie und Rohstoffe zu konkurrieren, dann können wir uns als Freunde zusammenschließen.
    Fossile Energie anstatt Erneuerbarer zu nutzen wird immer im Interesse des Einzelnen liegen, um einen Vorteil gegenüber den anderen zu erhalten. Darauf zu wetten, daß wir uns mit allen Völkern einig werden ist unrealistisch.
    Unsere Hilfsbereitschaft ist proportional zur Qualität unserer Zukunftserwartungen. Und das gilt auch im negativen Bereich. Wir sind alle gern bereit, etwas von einem wachsenden Kuchen abzugeben. Bei einem schrumpfenden Kuchen aber wird es blutige Verteilungskämpfe geben. Wir werden es nicht einmal dulden, daß sich ein armes Land zu einem potentiellen Konkurrenten entwickeln kann.
    Nur Energie im Überfluss, mindestens das 3-4fache der heutigen Nutzung, kann Grundlage einer Welt sein, in der Kriege und Armut nur noch in Geschichtsbüchern vorkommen.

    Erneuerbare sind nicht ausreichend vorhanden. Es mag möglich sein, Deutschland zu 100% aus Wind und Sonne zu versorgen. Es wird in diesem Land dann aber niemand mehr leben wollen.