Pressemitteilung Vaatz/Rehberg: Erster Schritt für „Nord-Süd- Korridor“ ist getan

Anlässlich der heutigen Sitzung der Verkehrsminister der neuen Bundesländer erklären der in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für den Aufbau Ost zuständige Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecher der ostdeutschen Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Arnold Vaatz MdB und der Berichterstatter für die maritime Wirtschaft der CDU/CSU-Bundestagfraktion, Eckhardt Rehberg MdB:

 

Der Beschluss der Verkehrsministerkonferenz Ost unter Vorsitz des Ministers für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Karl-Heinz Daehre, einen zentraleuropäischen Nord-Süd-Entwicklungskorridor von Skandinavien bis zum Mittelmeerraum/Adria zu schaffen, ist bahnbrechend.

Mit diesem Beschluss wird angestrebt, den zentraleuropäischen Nord-Süd-Entwicklungskorridor von Skandinavien bis zum Mittelmeerraum wirtschaftlich und sozial zu stärken und ein Raumentwicklungs- und Wachstumsbündnis zu bilden.

 

Besonders wichtig sind das Angebot und die Bitte an die europäischen Nachbarn und die Partner in den Ländern, sich an der Initiative und an den konkreten Projekten zu beteiligen. Nur so kann ein in integrierter Wirtschaftsraum im europäischen Kontext geschaffen werden.

 

Ein erster Schritt dazu, ist die Verabredung zu einer Konferenz bereits im Herbst 2007. In diese sollen der Bund und die Wirtschaft einbezogen werden.

 

Der Beschluss der Verkehrsministerkonferenz ist ein wichtiger strategischer Meilenstein. Er gibt den ostdeutschen Bundesländern die Chance, sich auch künftig an den Verkehrsströmen nach Skandinavien, Russland und ins Baltikum zu beteiligen.

 

Damit ist eine wichtige Grundlage geschaffen, regionale Struktureffekte und wirtschaftliche Wertschöpfungsstrategien zu entwickeln und bereits bestehende regionale und sektorale Wirtschaftscluster miteinander entlang der Nord- Süd-Achse zu verknüpfen.

 

Wir rufen alle potentiellen Partner und insbesondere unsere europäischen Nachbarn auf, diese Initiative zu unterstützen und fordern den zuständigen Bundesminister Tiefensee auf, sich auch daran zu beteiligen.

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