Fr
24
Aug
2012
Nähere Hinweise zu der Sendung finden Sie unter:
Mi
18
Jul
2012
Do
05
Jul
2012
Herr Vaatz hat für das Onlineportal www.spiesser.de ein Interview zum Atomausstieg gegeben. Sie finden den vollständigen Beitrag unter:
http://www.spiesser.de/artikel/kernkraft-ja-bitte
So
24
Jun
2012
Das Interview mit einer umfangreichen Diskussionsliste finden Sie auch unter:
Interviewfragen vom Bund der Selbständigen (BDS) an Arnold Vaatz MdB, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
Die Energiewende wird von Politik und Medien, aber auch von weiten Teilen der Bevölkerung, als glorreich für den Umweltschutz und als Strategie zur Abkehr von fossilen Brennstoffen gepriesen. Dennoch stehen Sie der Energiewende kritisch gegenüber. Was sind Ihre Gründe?
Ökologisch sinnvolle Energiewirtschaft zielt auf Ressourcenschonung. Ein wichtiger Weg dahin ist die Steigerung der Energieeffizienz. Letzterem wirkt die Energiewende entgegen. Der Ausstieg aus der Kernkraft erfordert es, knapp 50 Prozent der Stromgrundlast zu substituieren. Als Substitute stehen – wenn man Stromimporte ausklammert – Gas, Kohle und EEG-begünstigte Energieformen zur Verfügung, von denen Solar- und Windenergie bis heute nicht grundlastfähig sind. Gas und Kohle erzeugen zusätzliches CO2. Wer an die Gefährlichkeit von CO2 für das Weltklima glaubt, hat an dieser Stelle schon Erklärungsbedarf.
Aber auch ohne das CO2-Argument bedeutet ein Mehreinsatz von Kohle oder Gas einen schnelleren Verbrauch endlicher Ressourcen. Setzt man verstärkt auf alternative Energiequellen, so kommt neben dem Materialverbrauch die exzessive Inanspruchnahme der Ressourcen Landschaft sowie land- und forstwirtschaftliche Nutzfläche hinzu.
Schwerer wiegt die durch die Form der Energiewende erzwungene Energieverschwendung. Den Import von „Atomstrom“ als Substitut für die in Deutschland ausfallende Kernenergie hat die Bundeskanzlerin ausgeschlossen. Da man sich die Komponenten des Importstrommixes nicht einzeln aussuchen kann, ist das nur möglich, wenn man auf Stromimporte zur Stabilisierung der Grundlast ganz verzichtet. Beabsichtigt ist deshalb der Ersatz des ausfallenden Kernkraftstroms im Wesentlichen durch EEG-subventionierte Energieträger: Wind, Sonne und Biomasse. Biomasse ist grundlastfähig, scheidet als energiepolitisch signifikanter Lieferant von Grundlaststrom aber wegen des in diesem Fall exorbitanten Bedarfs an Anbaufläche aus. Bleiben Wind und Sonne, die jedoch nicht grundlastfähig sind. Um diese Energieformen bereitzustellen, ist ein weit höherer finanzieller Aufwand nötig als zur Bereitstellung von Kernenergie. Wenn man den Bruttoenergieverbrauch eines Jahres durch das im gleichen Jahr erarbeitete BIP teilt, dann erhält man eine grobe Schätzung der Energiemenge, die zur Wertschöpfung von einem Euro in diesem Land und diesem Jahr nötig war. Damit ist jede Verschwendung von Geld eine konkrete Verschwendung von Energie. Die Preisdifferenz zwischen dem Kernstrom und seinem Substitut ist also eine exakte Maßzahl der durch dieselbe verschwendeten Energie. Sie könnte sinnvoll genutzt werden, wenn die Energiewende in ihrer jetzt avisierten Form komplett ausfiele.
Fr
08
Jun
2012
Das EEG von 2002 ist ebenso wie sein am 1. Januar 1990 in Kraft getretenes Vorläufergesetz eine ordnungspolitische Fehlleistung. Es hat zudem einen Zauberlehrling-Mechanismus in Kraft gesetzt, der – wie sich jetzt zeigt – nur schwer zu stoppen ist. Am Rande bemerkt: Schon der Name „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ sagt viel über die Autoren. Jeder Mensch lernt nämlich in der Schule, dass Energie nicht erneuerbar, sondern nur in unterschiedliche Formen umwandelbar ist.
Will man den CO2-Ausstoß tatsächlich verringern, dann genügt das Prinzip des europäischen Emmissionshandels. Die hierdurch bewirkte Verteuerung erzwänge einen Kostendruck auf die Energieversorger, dessen sie sich entledigen können, sobald sie alternative Energiereserven erschließen. Analog dazu könnte ein solcher europäischer Verteuerungsmechanismus auch am politischen Ziel des Ressourcenschutzes ausgerichtet sein und entsprechend wirken. Jeder weitere Eingriff in die Energiewirtschaft macht das System überbestimmt.
Das EEG unterbindet die freie Wahl der Technologie, die zur Bereitstellung alternativ erzeugter Energie dienen soll. Damit bevormundet es die Energiewirtschaft, schränkt die Entfaltungsmöglichkeiten alternativer Energieerzeugung ein und schadet der technologischen Entwicklungsbreite. Gleichzeitig verleiht es ineffizienten und damit ökologisch schädlichen Energieerzeugungstechnologien einen wirtschaftlichen Schub, der aus der ökonomischen Situation heraus – anders als Mobilfunk oder Internet – allein nie entstanden wäre. Die geförderten Techniken bestehen im Markt nicht aus eigener Kraft. Sie hängen an den Marionettenfäden politischer Willkür und fallen in sich zusammen, sobald diese gekappt werden.
Mi
07
Mär
2012
Arnold Vaatz diskutiert mit Claudia Kemfert vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung und Jochen Stay, Sprecher der Anti-Atom-Organisation, ausgestrahlt in der ZDFinfo-Talkshow zum Thema "Ein Jahr Fukushima: Energiewende im Abklingbecken”.
Dabei stellen Sie als Zuschauer vorher oder im Live-Chat die Fragen und die Gäste antworten direkt in der Sendung.
Weitere Informationen zum Mitmischen finden Sie unter folgendem Link:
Sa
04
Feb
2012
" Während der Atomausstiegsdebatte im Vorjahr ist mir leider klar geworden, dass es nicht ein Mangel an naturwissenschaftlicher, mathematischer, technologischer oder volkswirtschaftlicher Sachkenntnis ist, der uns in die energiepolitische Sackgasse geführt hat. Es ist ein erbarmungsloser Konformitätsdruck, der von einer postreligiösen Gesellschaft ausgeht, die ihren arbeitslos gewordenen religiösen Sensus ausleben will. Dieser Konformitätsdruck hat eine Gleichschaltung der Gesellschaft verursacht, die zwar mit den Formen von Gleichschaltung wie dies aus der Geschichte der europäischen Diktaturen kennen, nicht identisch ist, jedoch ganz ähnliche Züge aufweist. Die Strafe für Widerspruch ist heute allerdings (zum Glück noch nicht!) Haft oder Liquidation, sondern nur die Verbannung aus der medialen Relevanzzone. ..."
Den vollständigen Beitrag finden Sie unter:
Mi
12
Okt
2011
Leitfrage:
Nach dem Beschluss des Bundestages zum Ausstieg aus der Kernenergie ergibt sich die Frage: Welche Folgen hat der deutsche Atomausstiegfür die Energiesicherheit in Deutschland und Europa?
Mi
22
Jun
2011
Rund 200 Gäste waren der Einladung der Dresdner Bundestagsabgeordneten Andreas Lämmel und Arnold Vaatz in das Haus an der Kreuzkirche gefolgt, um mit den beiden Wahlkreisabgeordneten, dem CDU/CSU-Wirtschafts- und Energiepolitiker Dr. Joachim Pfeiffer MdB, dem DREWAG-Chef Rainer Zieschank und dem Direktor des Instituts für Energietechnik an der TU Dresden Prof. Dr. Antonio Hurtado über Atomausstieg und Energiewende in Deutschland zu diskutieren.
Link zum Bericht von Dresden Fernsehen
Vaatz: Nein zum Atomausstiegskonzept der Bundesregierung
http://www.dresden-fernsehen.de/default.aspx?showNews=982839&ID=12209
Fr
03
Jun
2011
Mi
04
Mai
2011
Vom Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt wurde er zunächst zu seinem politischen Werdegang und der Aufbauarbeit im Freistaat Sachsen seit dem Herbst 1989 befragt. Anschließend äußerte er sich zu zwei aktuellen Herausforderungen der Bundespolitik - Energie und Euro.
Hier der Link zum Interview von Vaatz bei DRESDENEINS:
http://www.dresdeneins.tv/gespraech/Polit._Aussicht_|_Arnold_Vaatz-978.html
Mi
04
Mai
2011
Am 4. Mai 2011 strahlte das Lokalfernsehen DRESDENEINS in seiner Reihe "Politische Aussichten" ein Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Arnold Vaatz aus. Vom Dresdner Politikwissenschaftler Prof. Werner Patzelt wurde er zunächst zu seinem politischen Werdegang und der Aufbauarbeit im Freistaat Sachsen seit dem Herbst 1989 befragt. Anschließend äußerte er sich zu zwei aktuellen Herausforderungen der Bundespolitik - Energie und Euro.
Hier der Link zum Interview von Vaatz bei DRESDENEINS:
http://www.dresdeneins.tv/gespraech/Polit._Aussicht_|_Arnold_Vaatz-978.html